Hertha BSC – Digitale Transformation

Hertha BSC Fans im Olympiastadion Berlin 

Hertha BSC Fans im Olympiastadion Berlin 

Unternehmenseigene Digital Labs sind Räume und Strukturen für eigene Mitarbeiter, die außerhalb der Organisation und des operativen Alltagsgeschäfts innovative Ideen für das eigene Unternehmen erdenken und verproben sollen. 

Unternehmenseigene Digital Labs sind Räume und Strukturen für eigene Mitarbeiter, die außerhalb der Organisation und des operativen Alltagsgeschäfts innovative Ideen für das eigene Unternehmen erdenken und verproben sollen. 

Visuelle Eindrücke einer überarbeiteten Hertha BSC App

Visuelle Eindrücke einer überarbeiteten Hertha BSC App

Aufgabe

Von 75.000 Plätzen sind bei Heimspielen der Hertha BSC im Durchschnitt 50.000 besetzt. Ziel ist es, die Stadionauslastung zu erhöhen. Der Verein hat nach eigener Aussage „vieles unternommen“. Dabei verließ sich das professionelle Management nicht allein auf sein Bachgefühl. Die Konsequenz aus den jedoch bisher unbefriedigenden Ergebnissen: Die Ursachen für die mangelnde Stadionauslastung müssen herausgearbeitet und beseitigt werden.

Michael Preetz, Geschäftstführer Hertha BSC: „Die Steigerung der Zuschauerzahl ist ein großes Ziel – und man muss sich ambitionierte Ziele setzen. Hertha und Berlin sind einzigartig. Wir wollen den Klub und die Stadt, die sich so schnell wandelt, noch enger miteinander verschmelzen.“

Lösung

Die Fans besser kennenlernen und zu mehr Stadionbesuchen motivieren. Der Weg dahin: Digitalisierung. Abseits der Hertha BSC Geschäftsstelle am Olympiastadion soll ein völlig neuer Gründer-Spirit etablierte Denkmuster und Prozesse bei Hertha BSC herausfordern. Angestrebt wird der Wissensaustausch mit und der Zugang zu anderen Startups und deren Partnern.

Umsetzung

In einer Start-up-Atmosphäre mit hoher Innovationskraft setzt ein Digital Lab außerhalb der Organisation und des operativen Alltagsgeschäfts neue Impulse für den Verein. In regelmäßigen Workshops werden hier kooperativ und interdisziplinär innovative Ideen erarbeitet. Mit Spezialisten, die nach konkreter Aufgabenstellung für praktikable Ergebnisse zusammengestellt werden. In nur sechs Wochen agiler Entwicklung werden Use Cases zur Optimierung von Vertriebsprozessen mittels moderner IT-und IoT-Lösungen skizziert und an neuen, digitalen Produkten und Dienstleistungen von Hertha BSC gearbeitet. Trevisto macht das Hertha Lab in Berlin-Mitte prozessorientiert, plan- und messbar.

Für eine höhere Stadionauslastung fokussierte das Lab mit folgenden Schritten auf vertriebliche Digitalisierungsmaßnahmen zur Förderung des Ticketverkaufs.

  1. Ermittlung der Ausgangssituation
  2. Mit den Augen der Fans sehen: User Journeys für alle Zielgruppen
  3. Definition von Painpoints Wandlung der Pianpoints in positive Stadionerlebnisse durch schnell umsetzbare Maßnahmen
  4. Ausformulierung einer Vision bzw. eines idealen Zielbilds für Hertha BSC
  5. Priorisierung der Maßnahmen und Erstellung einer Roadmap User Journey und Painpoints

Ergebnisse

  • Schnell umsetzbare Maßnahmen für eine bessere Stationsauslastung
  • Eine wegweisende Digitale-Transformation-Vision für Hertha BSC
  • Skizzierung eines digitalen Hertha BSC Ökosystems
  • Ermittlung von Abhängigkeiten aller Maßnahmen, ihre Priorisierung und eine sich daraus ergebende Umsetzungs-Roadmap für die nächsten Jahre.
  • Ein Fundament für die Digitale Transformation von Hertha BSC als beispielhafter Leuchtturm für den deutschen Fußball.

Meine Aufgaben

Beratung, Projektleitung

Zeitraum

September - Oktober 2016

Auftraggeber

Trevisto AG